Giant
Promise Land
2010 (Frontiers/Soulfood)





Klassischen AOR und Melodic Rock zwischen Foreigner, Toto und Whitesnake liefern Giant aus den U.S.A. Die gefragten Studiomusiker bastelten bereits vor 20 Jahren mit Unterbrechungen an ihrer Karriere und hatten mit “I’ll See You In My Dreams” (1990) einen veritablen Hit zu verzeichnen. Promise Land ist das erste Lebenszeichen der US-Rocker seit 9 Jahren. Mit Neuzugang Terry Brock an den Vocals gibt es glasklare Gitarrensounds und gewohnt-gefällige Melodien auf die Classic Rock-Ohren. Alles sehr gut arrangiert, stellenweise vielleicht etwas überraschungsarm. “Believer Redux”, “Two Worlds Collide” oder das Titelstück sollten Rock-Fans jedoch keinesfalls ungehört vorüberziehen lassen! [Giant Home]
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Tags: Album, Album 2010, AOR, Bad Company, Brian Howe, Circus Bar, Classic Rock, Giant, Hardrock, Melodic Rock, Promise Land, Rock
Shout Out Louds
Work
2010 (Verigo Berlin/Unisversal)





Was ist denn hier passiert? Auf kaum eine andere Platte habe ich in den vergangenen beiden Jahren derart hingefiebert wie auf den Our Ill Wills-Nachfolger der Shout Out Louds. Besagtes Album schaffte es bei mir locker in die Top 10 meiner Lieblingsalben der 00er-Dekade. Die flockigen Melodien und luftigen Arrangements haben bei mir noch immer einen dicken Stein im Brett. Demzufolge waren meine Erwartungen an Work vielleicht etwas hoch.
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Tags: Album, Indie, Pop, Schweden, Shout Out Louds, Work
Nachdem ich im vergangenen Jahr kurz davor war, mein langjähriges RS-Abo zu kündigen, ist die Überraschung umso größer: Die Redaktion zog zum Jahreswechsel nach Berlin um, drehte etwas am Personalkarussell und verpasste dem Magazin nochmals einen modifizierten Anstrich. Und der steht dem Blatt ganz ausgezeichnet!
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Tags: Joanna Newsom, Johnny Cash, März 2010, Rolling Stone
Pet Shop Boys
Pandemonium – Live From London
(CD & DVD)
2010 (Parlophone/EMI)





Wo soll ich beginnen? Die Pet Shop Boys sind mein musikalisches Credo, nahezu jeden Abschnitt meines bisherigen (und wohl auch künftigen) Lebens bringe ich mit den Songs der britischen Pop-Genies in Verbindung. Die Pet Shop Boys: DAS Synonym für Pop, Kunst, Coolness, Style und Understatment, und das seit 25 Jahren. Ich kann also nur bedingt objektiv sein, möchte jedoch nicht unerwähnt lassen, dass es Zeiten gab, in denen man für seine PSB-Affinität ausgelacht wurde, aber die sind ja glücklicherweise passé
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Tags: Album, Album 2010, Chris Lowe, Live, London, Neil Tennat, Pandemonium, Pet Shop Boys, Pop
Kaum beschäftige ich mich wieder mit Musik, die mir gefällt, stolpere ich beim Stöbern doch gleich über zwei hochinteressante und wohl ziemlich gute Alben
Ich habe sie umgehend geordert und werde die Platten nach Ankunft erst einmal ausgiebig genießen, bevor ich anschließend eine Wertung abgebe.
Für Euch Insider da draußen bestimmt keine unbeschriebenen Blätter mehr, denn es handelt sich um das selbst betitelte Werk der Broken Bells und das Debut von Cory Chisel And The Wandering Sons. Die Pre-Listenings klingen wahrlich vielversprechend. Hört mal rein (sofern noch nicht bekannt), ich denke, das sollte man nicht verpassen!
Tags: Album, Album 2010, Broken Bells, Cory Chisel And The Wandering Sons, Folk, Indie, Pop
Mir ist etwas der Spaß am Bloggen abhanden gekommen und ich habe gestern ernsthaft darüber nachgedacht, wieder damit aufzuhören. Den einen Grund hierfür kennen nur mein persönliches Umfeld sowie Julian und die beiden Kernkompetenzler von Lie In The Sound.
Der andere Grund ist einfach: Eigentlich wollte ich hier vorwiegend über tolle Alben, schöne Konzerte oder nennenswerte Entwicklungen im Musikbusiness berichten – und zwar dann, wenn ich Lust darauf habe, ganz ohne Zwang. Soll ja schließlich ein Hobby sein.
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Peter Gabriel
Scratch My Back
2010 (Virgin/EMI)





Es ist eigentlich schon alles zu diesem Album gesagt worden und die Meinungen reichen von „absolute Katastrophe“ bis hin zu „bestes Album seit So (1986)“. Gabriel ist in vielerlei Hinsicht ein Genie, ich persönlich bin ein absoluter Verfechter seiner „Pop-Songs“, die auf So und US (1992) in Perfektion zu finden sind.
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Tags: Album, Album 2010, Klassik, Peter Gabriel, Pop, Realworld, Rock, Scratch My Back, UK
Helloween
Unarmed
2010 (SONYMUSIC)





Helloween waren mein erster Berührungspunkt mit der härteren Musik. Zuvor war ich ein Synthie-Pop-Victim und ließ mich von den Grusel-Kitsch-Covern der Hardrock- und Metalabteilung gerne „einschüchtern“. Das war 1990, ich war 14, die beiden „Keeper“-Alben bereits Geschichte und Kai Hansen schon gar nicht mehr bei der Band.
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Tags: Album, Album 2010, Andi Deris, Hamburg, Hardrock, Helloween, Kai Hansen, Metal, Michael Weikath, Unarmed
Erik Penny
Bend
2010 (R.D.S./Cargo)





Von New York über El Paso nach L.A., dann rüber nach Potsdam und schließlich Berlin. Erik Penny hat eine weite Reise hinter sich. Nicht nur räumlich gesehen, auch in kreativer Hinsicht war er zunächst den Bildenden Künsten zugetan, ehe er sich dazu entschied, sein Hauptaugenmerk auf die Musik zu legen. Gut so, denn Mr. Penny überrascht mit einem respektablen Songwriter-Pop-Album.
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Tags: Album, Album 2010, Bend, Berlin, Erik Penny, Indie, Pop