Herzenssache
Paradise Lost
Draconian Times
1995





Im Zuge meines aktuellen Paradise Lost-Revivals finden natürlich auch die beiden “Monumente” der Briten wieder öfter den Weg in den CD-Player: “Icon” von 1993 ( 



) und eben das elegische Manifest “Draconian Times”. Dieses Album fesselt, fasziniert und schnürt einem stellenweise fast die Kehle zu, so energetisch, melodiös und brachial zelebrieren die Engländer hier ihr Metal-Gewitter.
Schwachstellen sucht man auf Draconian Times vergeblich – so homogen und gewaltig setzen die Goth-Rocker ihre dunklen Hymnen über Trauer und Verzweiflung in Szene. Paradise Lost auf dem Zenit ihres kreativen Schaffens. Derart dynamisch arrangiert und produziert, dass einem fast das Blut in den Adern gefriert. Auf den nachfolgenden Alben wurde es dann technischer, die Erhabenheit von Draconian Times hat die Band seither nicht mehr erreicht.
“Hallowed Land” und “The Last Time” treffen dabei ebenso ins Schwarze wie “Shadowkings” oder “Yearn For Change”. Und der Rest? Ist eigentlich fast genauso gut. Ihr sucht eine bessere Metal-Scheibe? Viele werdet Ihr nicht finden



tip für den rezensenten -> tiamat “wildhoney”, ebenfalls ein meisterwerk für dunkle stunden…
Das sind tatsächlich zwei Meilensteine des Genres. Ob “Draconian Times” oder “Icon” das bessere Album ist, darüber mach ich mir gerade bezgl. unserer Liste der besten 500 Alben einen Kopf.
btw, dieser schreckliche Code hält bestimt `ne Menge Leute davon an, bei die Kommentare abzugeben. Ich würde Dir Akismet-PLugin empfehlen.