The Big Pink
A Brief History Of Love
2009





Der neueste NME-Hype. Mal wieder das ganz große Ding wird uns hier versprochen. Nichts geht mehr ohne The Big Pink - wie konnte die Welt bisher nur ohne die beiden britischen “Nachteulen” auskommen? Nun, so sensationell wie es der NME gerne hätte, ist es natürlich auch diesmal nicht. Der große Unterschied? Diesmal ist die Aufmerksamkeit aber wirklich berechtigt, denn Robbie und Milo rocken auf ihrem Debut, als wäre es 1992. Derart kompromisslos und charmant haben wir Noise-Rock und Shoegazer-Pop seither selten gehört.
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Mein Mio
Irgendwo in dieser großen Stadt
2009





Eine deutsche Band, die uns mal wieder ein Grinsen ins Gesicht zaubert? Das hat Seltenheitswert bekommen, scheint die Welle deutscher Möchtegern-Stars nach dem “Juli-Sog” auch endlich abgeebbt zu sein. Nun ist es Zeit für die wahren Könner, und zu denen sollten wir “Mein Mio” (benannt nach einem Märchen von Astrid Lindgren) durchaus zählen. Ihr dezenter, einprägsamer Gitarren- und Piano-Pop pendelt zwischen großen Melodien und wunderbarer Melancholie, das Licht am Ende des Horizonts immer mit an Bord.
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Zoot Woman
Things Are What They Used To Be
2009





Willkommen im Retro-Dance-Reich von Stuart Price – dem Wunderknaben, der bereits Alben von Madonna und den Killers als Produzent veredelte, uns alias Jaqcues Lu Cont fantastische Remixe lieferte und nebenbei noch als Kopf seiner Band “Zoot Woman” Freude bereitet. Sechs Jahre dauerte es aufgrund seines rührigen Wirkens bis zum neuen Zoot Woman-Longplayer, für den Price & Co. jedoch mehr Prügel als Lob beziehen: “Das haben wir alles schon mal von den Pet Shop Boys gehört, nur deutlich besser”, lautet der überwiegende Tenor der Musikrezensenten. Stimmt, aber ist das denn so furchtbar?
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Pete Yorn & Scarlett Johansson
Break Up
2009





So durchschnittlich wie dieses Werk in den Fachzeitschriften bewertet wird, ist es nun wirklich nicht. Break Up ist eine schnuckelige, wohl temperierte und kurze (Spieldauer gerade mal 28 Min.!) Beziehungskiste, garniert mit den Vocals der Schauspielerin Scarlett Johansson. Pete Yorn macht also einen auf Serge Gainsbourg und erklärt Johansson zu Jane Birkin (oder Brigitte Bradot?) – cooler Gedanke, das Knistern der exzentrischen Originale erreichen unsere beiden Protagonisten hier aber natürlich nicht.
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Ein verlängertes Wochenende in Stockholm liegt vor uns, wir freuen uns schon riesig! Sverige forever and keep on rockin’
Amorphis
Skaforger
2009





Mag sein, dass vier Sterne eine etwas zu hohe Wertung für dieses Album sind, aber halt! Ich kann es erklären: Einfach mal die Songs zwei bis vier anhören und anschließend noch die Nummer acht auf sich wirken lassen: Na, wird es jetzt deutlicher? Ist das nicht fantastisch?
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Gotthard
Need To Believe
2009





Innovativ klingt es nicht unbedingt, das neue Album der “größten Beat-Band der Welt”. Man könnte auch sagen: Wo Gotthard draufsteht, ist auch Gotthard drin. Das ist keineswegs abwertend zu verstehen, sind die fünf Schweizer doch seit Anfang der 90er Jahre eine verlässliche Größe der europäischen Hardrock-Szene. Zyniker nennen sie auch gerne “Hausfrauen-Rocker”, was wohl dem Weichspüler-Fehltritt “Open” aus dem Jahr 1999 geschuldet sein dürfte. Schnee von gestern.
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Nun ist es endlich soweit, der Urlaub steht vor der Tür!
Dieses Wochenende geht es nach Hamburg, eine Woche später für ein paar Tage nach Stockholm.
In Hamburg werden mein Blutsbrüderchen Manuel und ich neben einigen Plattenläden (insbesondere die Plattenrille), Hafen und einigen Kneipen auch den Volkspark (für mich gibt es keine HSH-Nordbank- oder AOL-Arenen) beehren. Ihr könnt meinem geliebten HSV gegen Stuttgart gerne die Daumen drücken, wir werden jedenfalls mit Lotto King Karl zusammen singen
Mit Musik beschäftige ich mich dann nächste Woche wieder – keep on rockin’ !
The Duke And The King
Nothing Gold Can Stay
2009





Mal abschalten und eine Auszeit nehmen – das dachte sich auch Felice Brothers-Drummer Simone Felice. Gesagt, getan. Nach einer Fehlgeburt seiner Frau wollte er für sie da sein, schrieb währenddessen sein zweites Buch und nahm mit Kumpel Robert Burke sogar noch ein bezauberndes Folk-Pop-Album auf.
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Jamie T
Kings & Queens
2009





Ja, ich gebe es zu: mit “Panic Prevention”, dem hochgelobten Debut des jungen Engländers, habe ich mich nie beschäftigt. Die allgegenwärtigen Lobhudeleien, dass uns da ein 20-jähriger Rotzbengel aus Wimbledon in einem undefinierbaren Crossover-Style seine Alltagsgeschichten erzählt, hatten mich nicht die Bohne interessiert. Und nun das Nachfolgewerk “Kings & Queens”.
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