Quick Check 1.3: mob, The Shaky Handsn, Jil Is Lucky

mob

Mich kriegt ihr nicht

2009 Problembär Records

★★★☆☆

Hamburg? Berlin? Nein, aus Wien stammt die Band mob, die vor kurzem ihr Debut „Mich kriegt ihr nicht“ auf einem Label mit dem sensationellen Namen „Problembär Records“ veröffentlicht hat. Die deutschsprachigen Songs erinnern an die Helden von Element Of Crime, dazwischen gibt es viel Raum zum Nachdenken, Träumen und philosophieren. Die Österreicher entpuppen sich als Poeten des Alltags und verpacken Ihre Texte über das Dasein und die Sehnsucht in ansprechende, überwiegend akustische Melodien. [mob on MySpace]

The Shaky Hands

Let It Die

2010 (Cargo)

★★½☆☆

The Shaky Hands aus Portland spielen klassischen Rock mit Anleihen an The Kinks oder The Who – und an die Kings Of Leon. Dieser Vergleich dröngt sich von der ersten Sekunde an unweigerlich auf. Let It Die ist kein schlechtes Album, aber die Parallelen zur derzeit wohl angesagtesten Band der Welt vermindern etwas mein objektives Urteilsvermögen. Die erste Hälfte der Platte geht gefällig ins Ohr, danach verliert das Quartett ein wenig den Faden. Schnörkellose Rocksongs im Stile der Followill-family. [The Shaky Hands on MySpace]

Jil Is Lucky

Jil Is Lucky

VÖ: 26.03.2010 (Roy Music/EMI)

★★★☆☆

Es ist gar nicht so einfach, an Informationen über den französischen Globetrotter Jil zu gelangen. Der hibbelige Weltmusiker reiste quer über den Planeten, bis er schließlich die Musiker fand, die sein globales Pop-Folk-Vorhaben adäquat umsetzen konnten. In fast schon religiöser Zurückgezogenheit entstanden zwölf Songs, die es allesamt auf das selbst betitelte Debutalbum geschafft haben. Songs voller Kreativität und Energie, Hymnen über das Vagabundendasein und die Freiheit. Und obwohl nicht ganz mein Geschmack, gebührt Jil großer Respekt für den Mut und sein Talent, Tradition mit Gegenwart zu verbinden. Freunde anspruchsvoller und unterhaltsamer Weltpopmusik sollten sich den VÖ-Termin (26.03.2010) also vormerken. Sehr gelungen: „The Wanderer“, „Without You“ und „Don’t Work“.
[Jil Is Lucky on MySpace]

Småstad 31. Januar 2010 Reviews Keine Kommentare Trackback URI Kommentare RSS

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