Kaum beschäftige ich mich wieder mit Musik, die mir gefällt, stolpere ich beim Stöbern doch gleich über zwei hochinteressante und wohl ziemlich gute Alben
Ich habe sie umgehend geordert und werde die Platten nach Ankunft erst einmal ausgiebig genießen, bevor ich anschließend eine Wertung abgebe.
Für Euch Insider da draußen bestimmt keine unbeschriebenen Blätter mehr, denn es handelt sich um das selbst betitelte Werk der Broken Bells und das Debut von Cory Chisel And The Wandering Sons. Die Pre-Listenings klingen wahrlich vielversprechend. Hört mal rein (sofern noch nicht bekannt), ich denke, das sollte man nicht verpassen!
Tags: Album, Album 2010, Broken Bells, Cory Chisel And The Wandering Sons, Folk, Indie, Pop
Mir ist etwas der Spaß am Bloggen abhanden gekommen und ich habe gestern ernsthaft darüber nachgedacht, wieder damit aufzuhören. Den einen Grund hierfür kennen nur mein persönliches Umfeld sowie Julian und die beiden Kernkompetenzler von Lie In The Sound.
Der andere Grund ist einfach: Eigentlich wollte ich hier vorwiegend über tolle Alben, schöne Konzerte oder nennenswerte Entwicklungen im Musikbusiness berichten – und zwar dann, wenn ich Lust darauf habe, ganz ohne Zwang. Soll ja schließlich ein Hobby sein.
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Peter Gabriel
Scratch My Back
2010 (Virgin/EMI)





Es ist eigentlich schon alles zu diesem Album gesagt worden und die Meinungen reichen von „absolute Katastrophe“ bis hin zu „bestes Album seit So (1986)“. Gabriel ist in vielerlei Hinsicht ein Genie, ich persönlich bin ein absoluter Verfechter seiner „Pop-Songs“, die auf So und US (1992) in Perfektion zu finden sind.
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Tags: Album, Album 2010, Klassik, Peter Gabriel, Pop, Realworld, Rock, Scratch My Back, UK
Helloween
Unarmed
2010 (SONYMUSIC)





Helloween waren mein erster Berührungspunkt mit der härteren Musik. Zuvor war ich ein Synthie-Pop-Victim und ließ mich von den Grusel-Kitsch-Covern der Hardrock- und Metalabteilung gerne „einschüchtern“. Das war 1990, ich war 14, die beiden „Keeper“-Alben bereits Geschichte und Kai Hansen schon gar nicht mehr bei der Band.
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Tags: Album, Album 2010, Andi Deris, Hamburg, Hardrock, Helloween, Kai Hansen, Metal, Michael Weikath, Unarmed
Erik Penny
Bend
2010 (R.D.S./Cargo)





Von New York über El Paso nach L.A., dann rüber nach Potsdam und schließlich Berlin. Erik Penny hat eine weite Reise hinter sich. Nicht nur räumlich gesehen, auch in kreativer Hinsicht war er zunächst den Bildenden Künsten zugetan, ehe er sich dazu entschied, sein Hauptaugenmerk auf die Musik zu legen. Gut so, denn Mr. Penny überrascht mit einem respektablen Songwriter-Pop-Album.
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Tags: Album, Album 2010, Bend, Berlin, Erik Penny, Indie, Pop
Momentan fehlt mir etwas die Zeit, mich mit neuer Musik zu befassen, denn ich bin seit 30 Jahren absoluter Wintersport-Fan und verbringe demzufolge die Olympia-Abende vor dem Fernseher. Sollte es hier also etwas ruhiger zugehen, wisst Ihr, warum
Tags: Olympia, Vancouver, Wintersport
Delphic
Acolyte
2010 (Cooperative Music/Universal)





Delphic sind nun wahrlich nicht die erste Band, die ihre Songs auf den 80er-Jahre-Einflüssen aus Manchester aufbaut. Was haben wir in dieser Richtung schon alles gehört… Manches war gut, anderes wiederum kaum zu ertragen. Richtig problematisch wird es immer dann, wenn die neuen Songs mehr nach den 80ern klingen als die Stücke damals. Immerhin stammen Delphic direkt aus Manchester – das heißt, die geschichtliche Aufarbeitung konnte vor Ort vorgenommen werden.
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Tags: Acolyte, Album, Album 2010, Bloc Party, Dance, DElphic, Electro, Indie, Manchester, New Order
Es fühlt sich ein bisschen so an wie in einem Film – aber sie hängt wirklich an meiner Wand: Die silberne Schallplatte aus Großbritannien für Sydney Youngbloods Hit „If Only I Could“ aus dem Jahr 1989 (mehr als 200.000 verkaufte Exemplare). Kennt Ihr dieses Liedchen noch? Auch ich habe den Song damals relativ häufig gehört
Wie es dazu kam? Ein guter Freund, ebenfalls aus Aschaffenburg, hat die Youngblood-Hits seinerzeit mitgeschrieben und produziert.
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Tags: 80´s, Award, If Only I Could, Sydney Youngblood
Muse
2009 (Warner UK)





Mit Muse konnte ich noch nie etwas anfangen, obwohl das Album Absolution mal den Weg in mein CD-Regal gefunden hat. Ähnlich wie bei Placebo stört mich auch bei Muse das ewige Geleier der immer gleichen Melodie.
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Tags: 2010, Muse, Prog, Rock, Single, Undisclosed Desires
Spoon 
Transference
2010 (Anti/Indigo)





Spoon gehen ihren Weg (glücklicherweise) unbeirrt weiter und hoffen auf den endgültigen Durchbruch. Dem ist die Band mit Transference nun ein großes Stück näher gekommen, denn das Album stieg fast schon sensationell auf dem 4. Platz in die U.S. Billboard-Charts ein. Und Transference ist wahrlich großartig! So herrlich verquer, melodiös, treibend und packend, dass es eine Freude ist, den Texanern zuzuhören.
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Tags: Album, Album 2010, Alternativem Rock, Britt Daniels, Garage, Indie, Spoon, Texas, Transference