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augen_k1… Welcome to småstad music blog.

Jaja, schon wieder ein Blog, in dem es vorwiegend um Musik gehen wird :-) Aber Musik ist nun einmal – einen gewissen Anspruch vorausgesetzt – eine der stärksten und emotionalsten Ausdrucksformen. Diesen (subjektiven) Anspruch werdet Ihr hier immer finden, denn mit Musik ohne jeglichen künstlerischen Wert beschäftige ich mich nicht.

Kurzum: Der „Spirit” muss vorhanden sein. Das ist selbstredend bei Klassikern wie Bob Dylan, den Rolling Stones oder Bruce Springsteen der Fall. Aber auch bei Pop-Acts wie den Pet Shop Boys oder PeterLicht muss man einfach schwach werden. Musik bleibt ohnehin immer Geschmackssache. Ich abonniere drei Fachmagazine und rege mich in schöner Regelmäßigkeit über unterschiedliche Bewertungen und Rezensionen auf – insbesondere dann, wenn sie von meinem persönlichen Eindruck abweichen. Aber ohne diese Differenzen und Diskussionen wäre das ganze Thema ja langweilig …

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Rockin’ in the Free World
(Neil Young, 1979)

Meine favorisierten Musikstile sind Rock und Pop (60er Jahre bis heute), dazu Hardrock, Indie, Alternative und etwas Electronic. Objektiv betrachtet gibt es sicherlich Standardwerke in der Musikhistorie, an deren Bedeutung man nicht vorbeikommt. Das heißt jedoch nicht, dass man all diese Alben bedingungslos gut finden muss. Ich persönlich komme z.B. bei den Sex Pistols oder Soul in jeglicher Form nicht weiter. Jede(r) hat seine eigenen Erinnerungen und Bezüge zu bestimmten Musikrichtungen, Songs und Alben. In einigen Büchern der Popliteratur wurde hierüber schon ausführlich philosophiert. Am gelungensten finde ich diesbezüglich Nick Hornby’s „31 Songs”.

The First Cut is the Deepest (Cat Stevens, ich bevorzuge jedoch die Version von Rod Stewart, 1976)

Musik ist zudem extrem stimmungsabhängig. Lieblingsbands bleiben bestehen, gehen mit dir durch dick und dünn und begleiten dich über Jahrzehnte hinweg. Andere Bands und Titel kommen und gehen in/aus den persönlichen Lieblingslisten. Wiederum andere Künstler entdeckt man erst nach vielen Jahren ganz zufällig und fragt sich, wie diese Genialität so lange ungehört an einem vorbeischlittern konnte. Die Liste meiner Favoriten wird hier natürlich regelmäßig aktualisiert. Mit meinen „Jugendsünden” konfrontiere ich Euch sicherlich auch das eine oder andere Mal.

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Here comes the Flood
(Peter Gabriel, 1977)

Angesichts der riesigen Flut an Veröffentlichungen ist es schwierig herauszufiltern, was letztlich „gut” ist oder nicht. Vieles wird (grundlos) bis zum Anschlag gehypt, die meisten dieser Platten haben aber keine zwölf Monate Bestand. Wie viele Bands waren laut Fachpresse schon „the next big thing”? Wie oft schon wurde überheblichen Newcomern eine viel zu große Plattform in den Medien eingeräumt? Wir sind alle schon darauf hereingefallen und ärgern uns über rausgeworfenes Geld für halbgare Tonträger mit maximal zwei oder drei brauchbaren Songs. Beständigkeit und kontinuierlicher Bandaufbau spielen im heutigen Musikbiz sowieso eine eher untergeordnete Rolle.

Smells Like Teen Spirit (Nirvana, 1991)

Überflüssige Investitionen versuche ich also so gut es geht zu vermeiden. Meine Plattensammlung wurde Ende letzten Jahres rigoros ausgedünnt. Im Regal befinden sich jetzt noch die für mich zeitlos guten Scheiben oder diejenigen, welche mein Leben besonders beeinflusst haben. So steht beispielsweise nach wie vor Michael Jacksons Dangerous zwischen INXS´ Elegantly Wasted und Automatic von The Jesus And Mary Chain. Warum? Weil wir damals in der MTV-Hochphase Anfang der 90er (als dort noch Musik zu sehen war) von Jacko´s Video-Serie zu diesem Album buchstäblich „weggefegt” wurden.

Und was ist im Zuge der Entsorgung aus dem Plattenregal verschwunden? Vorwiegend der überflüssige Maximo-Diao-Ferdinand-Schrott, bei dem das dritte Album eigentlich genauso klingt wie das erste, nur langweiliger. Schade zum Beispiel auch bei Bloc Party: Silent Alarm fand ich damals großartig, ich höre die Platte auch heute immer noch sehr gerne. Danach wurden die Alben (leider) überproduziert und mittelprächtig. Dabei stellt sich natürlich die Frage, welche Bands aus den letzten zahn Jahren sich überhaupt halten konnten? Coldplay und The Killers fallen mir hierzu spontan als positive Ausnahmeerscheinungen ein, trotz kontroverser Diskussionen in den Fachforen. Viele Acts sind es jedoch nicht, fast alles war in irgendeiner Form schon einmal da gewesen und das Musikbusiness hat sich in der letzten Dekade komplett verändert.

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What You Need (INXS, 1985)

Braucht die Welt also noch einen Besserwisser, der erklärt, was Ihr hören sollt? Natürlich nicht! :-) Ich möchte hier Gleichgesinnten ein paar persönliche Empfehlungen geben, Vergleiche ziehen und – falls es sich anbietet – erfahrt Ihr darüber hinaus ein paar Hintergründe. Natürlich darf dabei das klassische Bewertungsraster nicht fehlen: Hier gibt es wie üblich Sterne (Null bis fünf; auch mit halben Wertungen)

Småstad (Gyllene Tider, 1989)

Warum heißt mein Blog „småstad music blog”? Weil (hier kommt schon „Jugendsünde” Nr.1) Per Gessle´s schwedische Band „Gyllene Tider” 1989 einen wunderbaren Popsong mit dem Titel Småstad (dt. Kleinstadt) herausbrachte, den ich bis heute liebe. Ein optimistisches Power-Pop-Stück mit typischen Gessle-Harmonien. Und da ich in einer „größeren Kleinstadt” lebe, nutze ich seit Einführung des Internets diesen Nickname. Tja, Roxette und Gyllene Tider sind in meinem Plattenschrank gut vertreten, das liegt auch an meiner großen Vorliebe für Schweden und Skandinavien. Dort gibt es unendlich viele und teilweise brillante Bands, egal ob Rock, Pop, Indie Dance oder Hardrock.

Enjoy the Silence (Depeche Mode, 1990)

Soviel zum Start – ich hoffe, Ihr blickt noch durch. Musik ist eben ein vielschichtiges Thema. Über Rückmeldungen und Fachsimpeleien freue ich mich selbstverständlich. Übrigens war nicht alles in den 80ern schlecht, man muss das gute Material nur finden :-)

In diesem Sinne: Let there be Rock!

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Småstad 30. Mai 2009 5 Kommentare Trackback URI Comments RSS

5 Kommentare zu “About”

  1. Deniseam 9. November 2009 um 22:05 Link zum Kommentar

    Hey, netter Blog! Bin übrigens auch dank Herr Gessles Twitter-Eintrag hier gelandet. Jedenfalls ist es schön, dass du dich so ungeniert zu deiner Vorliebe für Roxette/Gessle bekennst ;-) . Dafür wird man ja gerne mal von “Besserwissern”, die sich selbst zu unanfechtbaren Musikkritikern ernannt haben, verspottet und bezüglich seines musikalischen Urteilsvermögens disqualifiziert. (Dabei machen viele von denen mit ihrer Leichensammlung im Keller nem Edgar Wallace-Streifen Konkurrenz.) Nur weil man gut gemachter Popmusik etwas abgewinnen kann, heißt das ja schließlich nicht, dass der musikalische Horizont darauf beschränkt wäre, wie man ja auch an deinem Blog unschwer erkennen kann. Zu meinen Favoriten zählen nebst Gessle & Related Bands wie Queen, Pink Floyd, Porcupine Tree oder Muse (übrigens eine hervorragende Band, die sich über die letzten 10 Jahre gehalten & mit Ausnahme des aktuellen Albums kontinuierlich gesteigert hat), die ja allesamt aus einer anderen Ecke kommen bzw. mehrere Stile miteinander verbinden.

    PS: Musste über die Herkunft deines Nicknames und die „typischen Gessle- Harmonien“ schmunzeln. Ausgerechnet diesen Song hat er schließlich gar nicht geschrieben, auch wenn man es vermuten könnte ;)

  2. Småstadam 10. November 2009 um 09:04 Link zum Kommentar

    Immerhin hat er den Text geschrieben :-)

  3. Deniseam 11. November 2009 um 21:42 Link zum Kommentar

    Das stimmt. Und es ist definitiv ein toller Song! :)

  4. Benam 15. Dezember 2009 um 18:20 Link zum Kommentar

    So, nach anfänglichen Schwierigkeiten ^^ habe ich nun doch den Weg auf deine Seite gefunden und bin positiv angetan. Sehr schön aufgebaut alles…. passt!
    Hoffe wir können unseren gemütlichen “Sit in” bei Zeiten fortsetzen. Außerdem müssen noch grössere Projekte in Angriff genommen werden. (Ich halt schon die Augen nach nem Drummer offen ;-)
    Lieben Gruß aus Mühlheim

  5. christineam 21. Februar 2010 um 21:39 Link zum Kommentar

    sister loves ur blog

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