Ladies and Gentlemen,
natürlich gibt es auch meine Lieblingsalben des Jahres hier zum Nachlesen und Diskutieren. Ob dies musikalisch gesehen ein gutes Jahr war, muss jede(r) für sich selbst entscheiden, einige Highlights gab es aber auf jeden Fall. Und es gab vor allem eines: Die “alten Recken”, die es den Newcomern und Möchtegern-Stars noch einmal gezeigt haben. And here we go:
1. Pet Shop Boys – Yes
Nein, damit war beim besten Willen nicht mehr zu rechnen: Neil Tennant und Chris Lowe, die Götter meiner Jugend, hauen nochmals einen raus. 11 Songs, davon zehn Hits – wann hat es das zum letzten Mal gegeben? Das schmalzige „Legacy“ am Ende war nicht notwendig, aber davor findet eine wahre Pop-Demonstration statt, die wir nicht vergessen können und werden. Catchy, clever und charismatisch. Schon jetzt ein Klassiker!
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Tags: Alben 2009, Alice In Chains, Ben Gibbard, Bruce Springsteen, Chickenfoot, Editors, Jahrescharts, Jay Farrar, Ladyhawke, Metric, Pearl Jam, Per Gessle, Pet Shop Boys, Simple Minds, The Big Pink, The Raveonettes
Wir Musikliebhaber, oder besser gesagt “Musiksklaven”, haben es nicht leicht, haben wir die Lieblingswerke unserer Lieblingskünstler doch im Laufe der Jahre meist schon mehrfach erworben. Schönere Booklets, (meist) überflüssiges Bonusmaterial, zusammengeschusterte DVD-Zugaben und besserer Sound – damit versuchen die Plattenfirmen uns zu ködern. Klar, schließlich geben wir ja noch Geld für Musik aus. Seit neuestem auch mit kiloschweren Box-Sets, die kaum bezahlbar sind. Da muss man schon selektieren, was notwendig ist, und was nicht.
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Tags: Album, Back-Katalog, Brendan O'Brien, Eddie Vedder, Pearl Jam, Per Gessle, remasters, Roxette, Ten
Pearl Jam
Backspacer
2009





Wer hat damit noch gerechnet? Pearl Jam rocken gut gelaunt, optimistisch und ohne jeglichen Zorn – und liefern ihr bestes Album seit “Yield” (1998) ab. Die Band um Frontmann Eddie Vedder wird seit dem Abgesang des Grunge sowieso unterschätzt. Zu Buche stehen nämlich neun Studioalben in 18 Jahren, die in Amerika allesamt phänomenale Chartplatzierungen erreichten und immer noch erreichen (Darunter vier Nr.1-Alben, schlechtestes Ranking: Platz 5 für Riot Act, 2002). Nicht von ungefähr haben die Jungs bis heute über 60 Mio. Longplayer abgesetzt. Und nun das: “Backspacer” geht erneut auf die Nr. 1 der Billboard-Charts. Zufall? Hype? Nein: Schlicht und einfach Können.
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Tags: Album, Album 2009, Backspacer, Eddie Vedder, Grunge, Pearl Jam, Rock, Seattle, U.S.A.
Pearl Jam
Vs.
1993





Verstörender, aggressiver, roher und experimentierfreudiger als auf ihrem Debut „Ten“ ( 



) gaben sich Pearl Jam beim Nachfolgewerk „Vs.“ zwei Jahre später. Schon die erste Single-Auskopplung „Go“ wies die Marschroute und ließ einige Fragen offen: „War´s das mit diesen wunderschönen, schmerzverzerrten Grunge-Hymnen, mit denen Pearl Jam zuvor auf Anhieb den Rock-Olymp erobert hatten?“. Natürlich nicht. Vs. geht noch einen Schritt weiter und ist derart vollgepackt mit Emotionen, Aggressionen und mitreißenden Melodien, dass es einem fast die Luft abschnürt. Eine Platte wie ein Ausbruch, den man nicht vergisst, mehr Rock ´n´Roll, knochentrocken produziert von Brendan O´Brien. „Animal“, „Daughter“ oder „Rearviewmirror“ zählen zum besten Output der Band überhaupt und lassen Vs. zur “Platte für die Insel” avancieren (trotz des schwächeren “Blood”).
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Tags: Album 1993, Alternative, Brendan O´Brien, Eddie Vedder, Grunge, Pearl Jam, Vs.